Aktuelles

Aktualisierte Informationen zur 42.BImSchV

Die 42. BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung), ist am 19.08.2017 in Kraft getreten und baut auf die VDI –Richtlinie 2047 Blatt 2 und der VDI-Richtlinie 3679 Blatt 1 auf.

Dort sind die Pflichten für Betreiber von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheider geregelt.

Die helcotec hat die Verpflichtungen für die Betreiber aufgelistet:

  • Im Zeitraum von 19.07.- 19.08.2018 mussten alle Bestandsanlagen und jede Neuanlage, spätestens ein Monat nach Erstbefüllung, bei der Online- Registrierung kavka.bund.de gemeldet werden.
  • Regelmäße betriebsinterne Prüfung des Nutzwassers
  • Regelmäßige Legionellen- /Gesamtkeimzahluntersuchung des Nutzwassers durch ein akkreditiertes Labor.
  • Führung eines Betriebstagebuches
  • Anzeigepflicht innerhalb eines Monats bei Änderung, Stilllegung oder Betreiberwechsel
  • Ergreifung von Maßnahmen bei Anstieg oder Überschreitung von Prüf- und Maßnahmenwerten
  • Prüfung der Anlage durch zugelassene Sachverständige alle fünf Jahre

Sprechen Sie uns gerne jederzeit an. Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung der 42. BImSchV.

Regelmäßige Badpflege reduziert die Kosten

Wechseln Sie noch oder pflegen Sie schon?

Prozess- und Spülbäder von Teilereinigungsanlagen werden viel zu oft gereinigt. Durch Entsorgung der Aktiv- und Spülbäder sowie durch den hohen Arbeitsaufwand für die Reinigung der Anlage kommt es nicht selten zu einem Produktionsausfall bzw. Stillstand, was mit weiteren Kosten verbunden ist. Das muss nicht sein.

Nutzen Sie ihre Mitarbeiter für wertvolle Tätigkeiten, die sich ausbezahlt machen. Wir von der helcotec haben für zahlreiche Kunden Kosten gesenkt durch „aktive Badpflege.“ Unter aktiver Badpflege verstehen wir von der helcotec einen exzellenten Service vor Ort durch unsere Außendienstmitarbeiter in Zusammenarbeit mit unserer Anwendungstechnik. Durch regelmäßige Messungen vor Ort, eine entsprechende Dokumentation für Ihre Unterlagen und eine ausführliche Besprechung der durchgeführten sowie der durchzuführenden Maßnahmen lässt sich die Badstandzeit der Prozessbäder verlängern und somit Kosten sparen.

„Mit Hilfe unserer Produkte und durch meist kleine Änderungen im Prozess können wir Stillstandzeiten in der Regel spürbar verkürzen”, erklärt Produktmanager Tim Jakobs das Ziel aller Aktivitäten. Durch den Einsatz von Stell- und Pflegemitteln beispielweise aus dem helcotec Emulsionsspalter-Programm könne zusätzlich die Lebensdauer des Entfettungsbades verlängert werden.

Interessiert an einer unverbindlichen Analyse Ihres Prozesses? Rufen Sie einfach Ihren helcotec Außendienstmitarbeiter an oder vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Anwendungstechnik. Wir beraten Sie gerne. Telefon 02166 14401-0

 

 

Entfettung: Ein Bericht aus der Praxis

Im Kampf gegen Rost und Zunder entwickelte die helcotec für einen Kunden aus dem süddeutschen Raum ein Vorbehandlungskonzept maßgeblich durch Verwendung eines maßgeschneiderten Kombinationsproduktes – Beizen und Konversionsbehandlung in einem Produkt – zur Konversionsbehandlung von lasergeschnittenen Stahlteilen. Ein dreimonatiger Test bewies, dass es möglich ist, einen 2 Stufen-Prozess in einer Vorbehandlungszone zu verwirklichen, wobei der Korrosionsschutz wie auch die Haftfestigkeit deutlich gegenüber dem bisherigen Vorbehandlungsprozesses optimiert werden konnten. Ein schöner Nebeneffekt: auch die Prozesskosten sanken.

Der Kunde hatte sich zur Konfektionierung seiner Stahlbleche zum Laserschneiden unter Normalatmosphäre entschieden. Die so geschnittenen Stahlteile weisen gerade an den Kanten starke Korrosionserscheinungen in Form von Rost und Zunder auf.

Bisher wurde vor der Pulverbeschichtung der Stahlteile eine Eisendünnschichtphosphatierung zur Konversionsbehandlung durchgeführt. Dieser Prozess war jedoch nicht in der Lage, den Rost und Zunder effizient zu entfernen. Ein neues Vorbehandlungskonzept musste verwirklicht werden. Eine mögliche Option ist ein 2-stufiger Vorbehandlungsprozess bestehend aus Abbeizen der Korrosionsprodukte mit anschließender Konversionsbehandlung.

Wir empfahlen dem Kunden als Konversionsbehandlung ein modernes Verfahren beruhend auf Zirkonhexafluorid anzuwenden. Gegenüber der klassischen Phosphatierung zeichnet sich dieses moderne Verfahren durch eine starke Verringerung von zu entsorgenden Schlämmen aus den Aktivbädern aus.

Leider war es nicht möglich in der vorhandenen Anlage einen 2-Stufen Prozess zu verwirklichen. Laborversuche zeigten jedoch, dass man auch ausreichend gute Korrosions- und Haftfestigkeitsergebnisse erhielt, wenn man nur mit dem Konversionsprodukt Aquasys ST 174 SK das Beizen und die Konversionsbehandlung in einer Stufe durchführt.

Es erfolgte eine 3 monatige Testphase beim Kunden unter enger Begleitung der Anwendungstechnik der helcotec. Dadurch war für den Kunden jederzeit die Prozesssicherheit gewährleistet. Während der Testphase wurde das Produkt Aquasys ST 174 SK so optimiert, das man nun in der Lage ist, den Prozess mit einem Produkt in einem Aktivbad zu verwirklichen.

Mit der gefundenen „Eins-für-Zwei“-Lösung konnte der Prozess optimiert und die Qualität der gelieferten Produkte gesichert werden.

Interessiert an einer unverbindlichen Analyse Ihres Prozesses? Rufen Sie einfach Ihren helcotec Außendienstmitarbeiter an oder vereinbaren Sie einen Termin mit unserer Anwendungstechnik. Wir beraten Sie gerne. Telefon 02166 14401-0

 

 

Hohe Ansprüche sind die Norm

Chemie- und Technik-Experten feiern Jubiläum

Am Anfang war es nur ein Handelsunternehmen, das Standardprodukte für die Instandhaltung von Maschinen vertrieb. Doch die Anforderungen der Industrie, des Handwerks und des Dienstleistungssektors haben sich gewandelt. Ständig wachsende und wechselnde Ansprüche sind heute die Norm – und der Maßstab für das Portfolio der Mönchengladbacher helcotec. 20 Jahre nach der Gründung entwickelt und bietet helcotec chemisch-technische Spezialprodukte, die in nahezu allen Produktionsschritten für Prozesssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Arbeitsschutz sorgen – individuell auf die Bedarfe der Kunden abgestimmt.

Zum Kundenstamm gehören heute Firmen aus der Industrie, dem Handwerk sowie dem Dienstleistungssektor, die besonderen Wert legen auf individuelle, praktikable, ökonomische wie ökologische Lösungen aus einer Hand.

Das Produktportfolio im Überblick:

 

 

Kühlschmierstoff vor Frost schützen

Verehrte Kunden,

unsere hochwertigen Kühlschmierstoffe verlassen immer erst nach umfangreicher Qualitätsprüfung unser Haus. Jeder Kühlschmierstoff ist individuell aus einzelnen Rohstoffen sowie Additiven zusammengestellt und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.
Damit die Leistungsfähigkeit des Kühlschmierstoffes nicht leidet, ist es unbedingt erforderlich den Kühlschmierstoff vor Frost, Hitze, Umwelteinflüssen sowie direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Kühlschmierstoffkonzentrate haben eine empfohlene Lagertemperatur, die zwischen 5-40°C liegt. Sollte der Kühlschmierstoffe kurzfristig unter der empfohlenen Temperatur von < 5°C gelagert worden sein, kann es eventuell zu Abscheidungen kommen, die sich aber bei Raumtemperatur unter Rühren wieder lösen. Bei längerer Lagerung unter 5°C sollte der Zustand des Kühlschmierstoffes wie folgt geprüft werden: Nachdem der Kühlschmierstoff wieder auf Raumtemperatur erwärmt worden ist, überprüfen sie anhand eines Musters von der Oberfläche das Aussehen und die Emulgierbarkeit. Sind keine Auffälligkeiten bei der Prüfung festgestellt, können Sie das Konzentrat einsetzen. Sollten Sie unsicher sein, dann wenden Sie sich an Ihre zuständigen Betreuer oder an die Anwendungstechnik der helcotec. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

helcotec clean towels

Feuchte Reinigungstücher zur gründlichen und schnellen Reinigung der Hände, Werkzeuge sowie Maschinen ohne Wasser, Seife und Bürste.

Die Reinigungstücher entfernen schonend stärkste Verschmutzungen wie Öle, Fette, Kleber, Farben, Teer, Graphit und Schmiere.

helcotec clean towels sind ideal für einen mobilen Einsatz geeignet. Die Tücher (27×27 cm) sind einzeln durch die Abrissperforation aus dem wiederverschließbaren Spendereimer zu entnehmen.

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Daten und Fristen zur 42. BImSchV

Der Erlass der 42. BImSchV erfolgte am 12.07.2017 und die Veröffentlichung  der Verordnung im Bundesgesetzblatt am 19.07.2017. Am 19.08.2017 trat die Verordnung in Kraft.

Betreiber einer bestehenden Anlage, für die bei Inkrafttreten dieser Verordnung noch keine Laboruntersuchung durchgeführt wurde, hätten die erste regelmäßige Laboruntersuchung des Nutzwassers auf Legionellen von einem akkreditieren Labor bis zum 16.09.2017 durchführen lassen müssen.

Nachfolgend informieren wir Sie über die weiteren Daten und Fristen zur 42. BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung) in einer Kurzzusammenfassung:

Parallel zu dem Inkrafttreten der 42. BImSchV wird seit 2016 an der VDI 2047 Blatt 3 gearbeitet. Diese Richtlinie gilt für große Kühltürme, wie z.B. die Naturcycler an großen Kraftwerken und soll voraussichtlich im November 2017 veröffentlicht werden.

Nach §14 der 42. BImSchV muss der Betreiber seine Anlagen durch einen bestellten und vereidigten Sachverständigen oder einen akkreditieren Inspektionsstelle Typ A überprüfen lassen. Dafür ist das Datum der Erstinbetriebnahme wichtig. Anlagen, die bis zum  19.08.2017 erstellt und bis zum 19.02.2018 in Betrieb genommen wurden, gelten noch als Bestandsanlagen.

Danach müssen,

  • Anlagen, die bis zum 08.2011 in Betrieb genommen wurden, bis zum 19.08.2019 überprüft werden,
  • Anlagen, die bis zum 08.2013 in Betrieb genommen wurden, müssen bis zum 19.08.2020 überprüft werden,
  • Anlagen, die bis zum 08.2015 in Betrieb genommen wurden, müssen bis zum 19.08.2021 überprüft werden,
  • Anlagen, die bis zum 08.2017 in Betrieb genommen wurden, bis zum 19.08.2022 überprüft werden.

Diese Überprüfung muss alle 5 Jahre wiederholt werden.

Ferner müssen bis zum 19.08.2018 die Betreiber einer Bestandsanlage, diese bei den zuständigen Behörden nach Anlage 4  Teil 2 der 42. BImSchV anzeigen. Dabei sind die GEO – Daten des Kreislaufs (Längen- und Breitengrade des Kreislaufs und die Adresse des Betreibers inkl. zuständigem Ansprechpartner) anzugeben. Der Betreiber bekommt dann eine ID der Anlage, die in seinem Betriebstagebuch festgehalten werden muss.

Des Weiteren sind in seinem Betriebstagebuch, das jederzeit einsehbar sein muss, die Informationen gemäß Anlage 4 Teil 1 einzustellen und 5 Jahre aufzubewahren.

helcotec meets Handwerkstechnikum

Die Handwerkskammer der Pfalz hat mit dem Handwerkstechnikum ihr Weiterbildungs- und Informationsangebot an ihre Betriebe erweitert. Sie bietet interessierten Fachleuten eine Plattform sich zu unterschiedlichen Themenbereichen zu informieren, gemeinsam zu diskutieren und auszutauschen.
Im September dürfen wir das Werkstattgespräch im Metallhandwerk zum Thema Kühlschmierstoffe – ein cooler Blick auf eine heiße Sache, führen. Von 18:00 Uhr – 20:30 Uhr wird unser Produktmanager Kühlschmierstoffe, unser Laborleiter und unsere erfahrene Anwendungstechnikerin einen Einblick auf den richtigen Umgang mit Kühlschmierstoffen geben.

 

Die von der helcotec gehaltene Präsentation finden Sie als Download unter

https://www.hwk-pfalz.de/artikel/handwerkstechnikum-veranstaltungskalender-51,0,1101.html

 

 

helcotec IQ-P 2 – Unser effizienter Reiniger für strapazierte Flächen

Mit dem Allroundreiniger der helcotec reinigen Sie effizient, kraftvoll, schnell und sauber. helcotec IQ-P 2 wird mit großem Erfolg in Parkhäusern sowie in der Industrie und im Handwerk eingesetzt.

Er ist flexibel mit Wasser mischbar und im Sprüh-, Wisch- und Hochdruckverfahren anwendbar.

Seine guten Demulgiereigenschaften und sein hohes Schmutztragevermögen beeinflussen nicht negativ die Funktion von Abscheidern. Seine leichte Handhabung und eine mögliche Verdünnung von 1:10 – 1:100 zeigen die Wirtschaftlichkeit dieses Produktes.

 

helcotec IQ-P 2 – Flyer